Digitalisierung

Warum Digitalisierung Handwerksbetriebe durch die Krise retten kann

Digitalisierung

Schon vor Corona war die Digitalisierung das Thema Nummer eins im Handwerk. Unternehmen, die frühzeitig auf digitale Prozesse und papierfreie Büros gesetzt haben, kommen nun spürbar leichter mit den vielen neuen Auflagen zurecht. Aber auch die übrigen Betriebe müssen nicht gleich das Handtuch werfen, denn oft reichen zum Meistern der Krise schon ein paar einfache Kniffe. Wir zeigen Ihnen welche.

Die virtuelle Besichtigung

Der persönliche Kontakt hat im Handwerk einen hohen Stellenwert, jedoch machen Ihnen strenge Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen dabei einen Strich durch die Rechnung. Statt zum Hörer zu greifen oder gar zur E-Mail, können Sie auch Videotelefonie nutzen, um Ihre Kunden virtuell zu besuchen. Das ist nicht nur persönlicher – Ihr Kunde kann Sie für den Ersteindruck auch direkt mit seiner Kamera durch das Objekt führen.

Die nötige Technik hat dafür heutzutage fast jeder, denn es reichen schon ein WhatsApp Messenger und eine gute Internetverbindung. Wahlweise können Sie aber auch FaceTime, Skype, Hangouts und Co verwenden. Die Auswahl an Tools ist groß und viele sind sogar kostenlos. Praktisch sind Programme wie Zoom, die ohne Vorinstallation einfach über den Webbrowser gestartet werden können. So müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass Ihr Gespräch an Software-Problemen scheitern könnte.

Termine online managen

Spätestens wenn Sie im Home-Office sitzen und schon wieder die nächste Terminänderung reinkommt, hat der alte Tischkalender im Büro ausgedient. Der Google Kalender oder die iCloud für iOS-Nutzer sind kostenlos und einfach in der Bedienung. Hier können Termine auch ohne Durchstreichen schnell von jedem Ort geändert werden. Das Beste: Da es sich um Cloud-Lösungen handelt, ist Ihr Kalender auf allen synchronisierten Geräten stets auf dem aktuellen Stand.

Wenn Sie noch einen Schritt weiter gehen wollen, können Sie den Terminkalender auch mit der Auftragsplanung verbinden: Tools wie Meisterwerk ermöglichen neben dem Managen von Aufträgen unter anderem das Anhängen von Dokumentationen. Neu angelegte Aufträge können Sie direkt den entsprechenden Mitarbeitern zuweisen und planen damit vollkommen transparent.

Auch Ihre Kunden werden sich über mehr Transparenz freuen. Wenn Sie beispielsweise einen Terminkalender auf Ihrer Homepage einbinden, buchen Kunden ihre Termine im Handumdrehen selbst, so dass Sie langfristig das Anrufaufkommen im Büro reduzieren. Falls Ihnen das zu kompliziert ist, können Sie mühselige Terminabstimmungen alternativ mit Doodle durchführen und Ihren Kunden eine Reihe möglicher Termine zur Wahl stellen.

Neue Zugangswege nutzen

Falls Sie aufgrund von Terminabsagen freie Kapazitäten haben, kann es sich lohnen, den zahlreichen Online-Plattformen im Handwerk eine Chance zu geben. Während Sie auf Werbeportalen Ihren Betrieb ins beste Licht rücken, bringen Vermittlungsportale Sie direkt mit potentiellen Kunden zusammen. Manchmal übernehmen die Plattform-Betreiber auch die Angebotserstellung für Sie, so dass Sie sich ganz auf die Arbeit konzentrieren können.

Ohnehin sollten Sie gewonnene Zeit nutzen, um mal wieder Ihre Homepage auf Vordermann zu bringen. Ihr Webauftritt ist in Zeiten von Corona nämlich das Aushängeschild Ihres Unternehmens. Nutzen Sie Ihre Werbefläche um sich für Kunden und Fachkräfte attraktiver zu machen, z.B. mit einer Karriereseite für potentielle Bewerber und einer Verknüpfung zu Ihren Social-Media-Kanälen. Falls Sie noch keinen Eintrag bei Google haben, sollten Sie das schnell nachholen. Auch dieser ist kostenlos und hilft Ihnen dabei, Neukunden auf sich aufmerksam zu machen.

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