Allgemein

Leasing leicht gemacht

Lieferwagen, Pritschenwagen und Firmenfahrzeuge: So finanzieren Sie richtig

Niemand lehnt gerne lukrative Aufträge ab oder vertröstet Kunden. Wenn ein Handwerker aufgrund sehr guter Auftragslage dazu gezwungen ist, da alle vorhandenen Kapazitäten ausgeschöpft sind, ist es sicher ein Luxusproblem. Ärgerlich wird es aber, wenn man aufgrund fehlender Ausrüstung absagen muss – beispielsweise, weil Fahrzeuge ausfallen oder man noch nicht dazu kam, den Fuhrpark des Handwerksbetriebs zu erweitern.

Lieferfahrzeuge wie Kasten- oder Pritschenwagen, aber generell jede Form von Firmenfahrzeug muss zuverlässig sein. Vernachlässigt man zu lange die Modernisierung oder Erneuerung vielgenutzter Fahrzeuge, geht man ein unternehmerisches Risiko ein. Denn jeder Ausfall bedeutet auch Verlust beim Umsatz. Handwerker sind deshalb angehalten, den Fuhrpark zum Wohle des Unternehmens zu warten und regelmäßig zu erneuern. Doch gerade Lieferwagen sind finanziell häufig auch ein großer Kostenfaktor für den Betrieb.

Die Frage: Wie finanziert man das?

Wenn es um die Finanzierung von Fahrzeugen geht, scheiden sich bei vielen Handwerksbetrieben die Geister: Von „Nur Bares ist Wahres“, also dem Barkauf aus dem vorhandenen Vermögen, bis zur Finanzierung durch die Hausbank gibt es viele unterschiedliche Wege – und nahezu alle haben situativ ihre Berechtigung und Vorteile. Besonders beliebt ist sowohl bei privaten wie gewerblichen Anschaffungen von neuen Pkw oder Transportern die Finanzierung via Leasing.

Wir haben Ihnen einige Vorteile von Leasing kompakt zusammengefasst:

  1. Steuerliche Vorteile

Dadurch, dass das Fahrzeug zum Nettopreis genutzt wird, kann die entstehende Umsatzsteuer als Vorsteuer direkt geltend gemacht werden. Sie wird so zum laufenden Posten. Zusätzlich zählen Leasingraten zu den Betriebskosten und können ebenfalls geltend gemacht werden. Hier sollten Unternehmer genauso wie zur Absetzbarkeit der Leasingraten für die Einkommens- und Körperschaftssteuer Rücksprache mit ihrem Steuerberater halten.

  • Liquidität flexibel halten

Während der Corona-Pandemie beschäftigte kaum ein Wort die deutsche Unternehmerlandschaft so sehr wie die Liquidität. Unternehmen sollten in der Lage sein, mit den vorhandenen Mitteln eine gewisse Zeit trotz sinkender oder sogar ausbleibender Einnahmen wirtschaften zu können. Dazu ist es empfehlenswert, hohe Einmalausgaben, die eben diese Liquidität beschränken, zu meiden. Der Kauf eines Fahrzeugs sollte aus Liquiditätsperspektive also möglichst nie bar erfolgen: Kommt es folgend zu einer Ausnahmesituation, kann der Mangel an flexibel nutzbaren Mitteln schwere Folgen haben. Beim Leasing wird die Kapitalbindung im Vergleich auf ein Minimum reduziert.

  • Gute Planbarkeit der Ausgaben

Die Leasingraten werden vertraglich festgelegt. Für den Handwerksbetrieb entsteht so Sicherheit in der Planung. Eine hohe Einmalzahlung wird vermieden, die Leasingraten werden durch die fortlaufenden Einkünfte, beispielsweise mit der Nutzung des geleasten Objekts, gedeckt. Die Belastung des Betriebs wird dadurch reduziert. Außerdem: Leasingraten sind fix und nicht von Zinsänderungen betroffen!

  • Flexible Leasingverträge

Leasingverträge können flexibel auf die Bedürfnisse des Leasingnehmers angepasst werden. Natürlich gibt es bei Leasinggesellschaften standardisierte Angebote, aber auch dort sind auf Nachfrage Anpassungen möglich. Bei manchen Leasinggesellschaften sind sogar verminderte Winterraten (saisonale Zahlungen) möglich. Hier gilt es, Vergleiche anzustellen.

  • Schnelle Vergleichbarkeit bei Konditionen

In Deutschland gibt es eine Vielzahl an Leasinggesellschaften. Manche haben sich auf bestimmte Branchen oder Objekte spezialisiert, andere sind eher Generalisten. Theoretisch muss ein Handwerker für einen Angebotsvergleich verschiedener Leasinggesellschaften jeden einzelnen Anbieter anfragen. Hier bieten sich heute die Möglichkeiten digitaler Plattformen an: Eine einzige Anfrage für das Wunschobjekt, den Rest übernimmt die Online-Plattform und holt konkrete Angebote ein, sodass eine schnelle Vergleichbarkeit gewährleistet ist.

Auch gebrauchte Fahrzeuge können geleast werden

Was viele Unternehmer nicht wissen: Leasing geht nicht nur bei der Anschaffung von (werks-) neuen Objekten und Fahrzeugen. Auch gebrauchte Lieferwagen und Transporter können problemlos geleast werden. Einfach das Angebot des Gebrauchtwagenhändlers wie oben beschrieben zum Vergleich digital einreichen.

Seien Sie dabei aber nicht zu langsam. Um ein Angebot wahrnehmen zu können, muss man schnell sein. Nicht alle Verkäufer wollen auf ein Angebot einer Leasinggesellschaft warten, sondern möglichst schnell verkaufen. Die Online-Plattform COMPEON hat dafür eine Turbo-Variante des Leasing-Vergleichs für Unternehmer aufgelegt. Mit diesem Turbo-Leasing erhalten Unternehmer innerhalb weniger Stunden konkrete Leasingangebote von unterschiedlichen Leasinggesellschaften.

Und was ist mit dem Händlerangebot?

Viele Händler arbeiten selber mit Leasinggesellschaften zusammen und bieten direkt zum Kauf auch einen Leasingvertrag mit an. Das wird von vielen Unternehmern als praktisch empfunden, ist doch keine eigene Recherche und Suche nach Anbietern mehr nötig.

Doch Vorsicht: Sie wissen nicht, ob Sie womöglich draufzahlen! Jeder vergleicht überall und ständig Preise. Bei nahezu jeder Anschaffung überlegen wir, ob es das nicht doch irgendwo günstiger gibt. Doch beim Leasing eines neuen Fahrzeugs – also einer Verpflichtung zu einer Zahlung über meist mehrere Jahre – kaufen viele Unternehmer die Katze im Sack? Hier sollte man unbedingt Vergleichsangebote zu Rate ziehen. Sind diese höher, kann man das Händlerangebot später immer noch annehmen.  

WhatsApp-Beratung